Paderborner Initiative gegen den Krieg
[Rückblick:
Veranstaltungen/Aktionen]
kontakt@initiative-gegen-krieg-paderborn.de
Veranstaltungen gegen den Afghanistan-Krieg:
Dienstag, 09. Februar 2010, 20 Uhr, Evangelische
Studierenden Gemeinde (ESG)
Diskussionsveranstaltung:
„Afghanistan: Die Kriegsdebatte“
An dem Abend wird besprochen, welche Gründe und Interessen sich hinter
dem Kriegsgeschehen verbergen,
welche Entwicklungen und Tendenzen sich aufzeigen
und vor allem wie zivile Alternativen aussehen und erreicht werden können.
Texte zur Situation in Afghanistan:
Lühr Henken: Afghanistan-Krieg im neunten Jahr: Welche Chancen auf Frieden
gibt es am Hindukusch?, 5./6. Dezember 2009 |
Jürgen Wagner: Lackmustest Afghanistan - Der Hindukusch als
Experimentierfeld für Zivil-militärische
Aufstandsbekämpfung und Neoliberalen Kolonialismus, 16.9.2008
Samstag, 20. Februar 2010, 11 Uhr,
Rathausplatz Paderborn
Kundgebung:
„Kein Soldat mehr! Dem Frieden eine Chance - Truppen
raus aus Afghanistan!“
Auf der Kundgebung sprechen:
Prof. Dr. Arno Klönne, Soziologe, Paderborn.
Hartmut Dreier, evangelischer Pfarrer i.R., Marl *
* Vita von Hartmut Dreier:
Nach Theologiestudium in der Bundesrepublik, Schweiz und USA und
Gemeinwesenarbeit in San Francisco (USA) Ökumene-/Internationalismusreferent in
der Bundesgeschäftsstelle der ESGs (Ev.Studentengemeinden), Stuttgart 1966-
1969, danach Studentenpfarrer in Bochum von 1969 - 1977, von 1977 - 1999
Ortsgemeindepfarrer in Bergarbeitergemeinde in Marl. Aktiv in der Zeitschrift "AMOS-Kritische
Blätter aus dem Ruhrgebiet" (seit 1969) , in der Christlich-Islamischen
Arbeitsgemeinschaft Marl (seit 1984), für die jährlichen Abrahamsfeste in Marl
(seit 2001), Mitglied im Deutschen Werkbund. Aktiv im Marler Aktionskreis
Afghanistan, der ab 2001 eine 11-klassige Mädchenschule in NO-Afghanistan über
Cap Anamur (Köln) finanziert hat und dorthin bis heute Verbindungen unterhält.
Mitglied im Kuratorium Zentralinstitut Islam-Archiv Deutschland, Soest. Hartmut Dreier hat zusammen mit Jürgen Link den
Appell: Heraus aus der Sackgasse in Afghanistan initiiert.
Im
März 2010 referiert eine Vertreterin der Organisation VENRO in einer
Diskussionsveranstaltung zum Thema
„Afghanistan: Hilfsorganisationen kritisieren
Militäreinsatz“.
Der Verband
Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) hat im
November 2009 eine Afghanistan-Konferenz „Mission Impossible am Hindukusch?“ in
Berlin durchgeführt und ein Forderungspapier vorgelegt. In dem Papier
kritisieren in Afghanistan tätige deutsche Hilfsorganisationen u.a. die
Vermischung von ziviler und militärischer Hilfe. Durch die unklare Abgrenzung
zwischen dem humanitären und politischen Mandat sei die Unabhängigkeit der
Hilfsorganisationen in Frage gestellt und ihre Sicherheit gefährdet. Mitglieder
bei VENRO sind u.a. Misereor, Brot für die Welt, Ärzte ohne Grenzen, Deutsche
Welthungerhilfe, Deutscher Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz und medico
international.
VENRO-Papier: "Was will Deuschland am Hindukusch?"
Presseerklärung
zur Londoner Afghanistankonferenz am 28. Januar 2010 und zur „neuen
Afghanistan-Strategie“ der Bundesregierung:
Afghanistan: Der Krieg geht weiter -
Britische Soldaten aus Paderborn und deutsche
Truppen aus Augustdorf werden dabei sein!
Erwartungsgemäß endete die Afghanistankonferenz am vergangenen Donnerstag in
London mit vielen Absichtserklärungen zum zivilen Aufbau und zum Abzug der
NATO-Truppen bis 2014 oder auch später. Ganz sicher war man sich aber in der
Verschärfung des Krieges mit der Aufstockung der Streitkräfte in Afghanistan –
um 30.000 US-Soldaten und weitere 9.000 Soldaten aus den anderen NATO-Staaten.
Die Londoner Konferenz auf Außenministerebene war eine Idee des englischen
Premiers Gordon Brown und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel. Merkel wollte
nach dem tödlichen Angriff von Kundus gegen Aufständische und Zivilisten im
September 2009 Zeit gewinnen, um die Afghanistan-Diskussion aus dem
Bundestagswahlkampf herauszuhalten. Und Gordon Brown sah sich nach dem Tod von
über 100 britischen Soldaten allein im Jahr 2009 mit einem massiven
Stimmungsumschwung konfrontiert: die Mehrheit der Bevölkerung in Großbritannien
fordert laut Umfragen inzwischen einen schnellstmöglichen Abzug aus Afghanistan.
Zur Konferenz reiste die deutsche Delegation unter Außenminister Westerwelle mit
einer von der Bundesregierung beschlossenen „neuen Strategie“ für den
Afghanistaneinsatz. Da werden die zivilen Hilfsgelder verdoppelt – aber mit der
Vorgabe, nur noch solche Hilfsorganisationen zu unterstützen, die sich in
zivil-militärische Projekte, in Kooperation mit der Bundeswehr, einbinden
lassen. Kernpunkt bleibt weiterhin der militärische Beitrag: das
Bundeswehrkontingent soll um 850 auf 5350 Soldaten aufgestockt werden und die
Einsatzsituation wird verschärft. Die Truppen sollen offensiv zusammen mit
afghanischen Verbänden gegen Aufständische vorgehen – das „gute Wort“ hierfür
heißt „Partnering“ und die Regierung spricht beschönigend von der „Ausbildung
der afghanischen Streitkräfte vor Ort“.
Als Konsequenz der Londoner Beschlüsse und der „neuen Strategie“ der
Bundesregierung ist in den nächsten Monaten in Afghanistan eine Eskalation des
Krieges zu befürchten – mit einem Anwachsen der Zahl der getöteten Afghanen über
die bisher 50.000 Toten hinaus und mit einem deutlichen Anstieg von getöteten
Bundeswehr- und NATO-Soldaten. Jeder Tag mehr NATO-Krieg verschlimmert die Lage
und jede Kriegswoche kostet eine Milliarde Dollar. Heute sind schon über 100.000
ausländische Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan. Viele Menschen in
Afghanistan fühlen sich dadurch nicht befreit, sondern besetzt. Entsprechend war
die Logik der letzten Jahre: jede Aufstockung der NATO-Kräfte führte zu mehr
bewaffnetem Widerstand in Afghanistan.
Die Paderborner Initiative gegen den Krieg will in den kommenden Wochen in
Paderborn eine öffentliche Debatte über den Afghanistan-Krieg anregen. So wie in
ganz Deutschland spätestens seit der Neujahrspredigt der evangelischen Bischöfin
Margot Käßmann eine zunehmend kritische Auseinandersetzung mit dem Krieg in
Afghanistan begonnen hat. Dies vor dem Hintergrund von Meinungsumfragen, in
denen sich die in Deutschland Befragten mit sehr großer Mehrheit gegen den Krieg
und eine weitere Aufstockung der Truppen aussprechen.
Rückblick: Veranstaltungen und Aktionen:
Gegen den Luftangriff von Kunduz!
Bundeswehr und NATO raus aus Afghanistan!
Mahnwache auf dem Rathausplatz
Mittwoch, 09.09.09, 18 Uhr
Mehr...
Besuch der Ausstellung „Bilderschlachten“ in Osnabrück
Samstag, 15. August 2009
Mehr...
Zwischen Flüchtlingslagern, Wolkenkratzern und israelischen Siedlungen -
(Über)Leben in Palästina
Vortrag
Dienstag, 2. Juni 2009, 20 Uhr
Mehr...
60 Jahre NATO - Frieden ist etwas anderes!
Informationsveranstaltung
Dienstag, 3. März 2009, 20 Uhr
Mehr...
Üben für die NATO-Kriege - Protest gegen Umweltzerstörung und
Kriegsvorbereitung
Podiumsdiskussion
Dienstag, 17. Februar 2009, 20 Uhr
Mehr...
Finanzkrise oder Systemkrise? Krieg oder Revolution?
Diskussionsveranstaltung
Dienstag, 20. Januar 2009, 20:00 Uhr
Mehr...
Kundgebung gegen den Gaza-Krieg
Samstag, 17. Januar 2009 - 11 Uhr, Rathausplatz, Paderborn -
mit den Texten der Reden:
Prof.
Dr. Arno Klönne,
Dr. Peter
Witte,
Infoladen
Kundgebung gegen den Gaza-Krieg
Samstag, 10. Januar 2009 - 12 Uhr, Rathausplatz,
Paderborn
Kundgebung + Demonstration gegen Gaza-Krieg
Samstag, 03. Januar 2009 - 11 Uhr, Rathausplatz, Paderborn
Mehr...
Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan
Nein zur Verlängerung der Mandate für den Bundeswehreinsatz in
Afghanistan
Kundgebung
Samstag, 06. September 2008, 11 Uhr
Mehr...
"Mauern versus Brücken"
Lichtbild-Vortrag über den Mauerbau und die Lage in Palästina
Dienstag, 19. August 2008, 20 Uhr
Mehr...
Lebensumstände, die in den Selbstmord treiben
Die Situation der Afghaninnen heute
Diskussionsveranstaltung
Dienstag, 13. Mai 2008, 20 Uhr
Mehr...
Von Augustdorf an den Hindukusch
1.300 Soldaten der Panzerbrigade 21 ziehen in den
Afghanistan-Krieg
Diskussionsveranstaltung
Dienstag, 1. April 2008, 20 Uhr.
Mehr...
Spiel mit dem Feuer: Einmarsch mit 10.000 Soldaten
Türkische Großoffensive gegen Kurden im Nordirak
Diskussionsveranstaltung
Dienstag, 4. März 2008, 20 Uhr.
Mehr...
"Und für die Armee wird jetzt wieder geworben!"
PR-Strategien der Bundeswehr in Zeiten von
Jugendarbeitslosigkeit und "Hartz IV"
Diskussionsveranstaltung
Dienstag, 13. November 2007, 20 Uhr.
Mehr...
Afghanistan: Verbrannte Erde statt blühender
Landschaften
Diskussionsveranstaltung
Dienstag, 02. Oktober 2007, 20 Uhr.
Mehr...
Kein ruhiges Hinterland! -
Kampagne gegen Krieg, Militarisierung und
globale Ungleichheit
Kriege beenden – Abschiebung abschaffen
Demo gegen den Abschiebeknast in Büren am 02. September 07.
Mehr...
G8 2007: Symbol von Herrschaft - Ort des Widerstands
Diskussionsveranstaltung mit Katja Strobel, Münster
Dienstag, 22. Mai, 20 Uhr.
Mehr...
Bundeswehr weggetreten! -
Die Militarisierung der Gesellschaft - und was mensch
dagegen tun kann -
Diskussionsveranstaltung mit einer Vertreterin der antimilitaristischen
Initiative "Bundeswehr wegtreten", Köln
Dienstag, 17. April, 20 Uhr.
Mehr...
Wege zum Krieg - Die neue Militärdoktrin der Bundeswehr -
Diskussionsveranstaltung mit Christoph Marischka, Tübingen
Dienstag, 13. März 2006, 20 Uhr.
Mehr...
"...kein ruhiges Hinterland" - Diskussionsveranstaltung zu
den weltweiten Militäreinsätzen der Bundeswehr -
Dienstag, 7. November 2006, 20 Uhr.
Mehr...
Hinter Mauern wächst kein Frieden - Kundgebung gegen Zäune und Mauern
weltweit
Samstag, 28. Oktober 2006 - 10 bis 13 Uhr - an der
Franziskanerkirche/Westernstraße, Paderborn.
Mehr...
Vom "Ressourcenkrieg" zur "Grauzone" zwischen Krieg und Frieden -
Die Demokratische Republik Kongo nach den Wahlen
Diskussionsveranstaltung zum
EU-Militäreinsatz im Kongo mit Björn Aust, Berlin - Dienstag, 05. September 2006
- 20 Uhr.
Mehr...
Kundgebung + Demonstration gegen den Krieg im Nahen Osten
Samstag, 12. August 2006 - 11 Uhr, Rathausplatz-Paderborn
Mahnwache gegen den Krieg im Nahen
Osten
Samstag, 5. August 2006 -
11 bis 13 Uhr auf dem Rathausplatz
Paderborn
Mehr...
Globaler Krieg und soziale Revolution -
Wer regiert die Welt, wenn das Imperium untergeht?
Diskussionsveranstaltung mit
Christian Frings, Köln -
Dienstag, 6. Juni 2006, 20 Uhr.
Mehr...
AusgeLAGERt - Migration, Flucht und die Rückkehr der Lager
Ein Themenabend zur europäischen Migrationspolitik - Mittwoch, 3.
Mai 2006. Mehr...
Internationaler Aktionstag zum dritten Jahrestag des
Angriffs auf den Irak -
Schluss mit den Kriegsdrohungen und Kriegsvorbereitungen gegen
den Iran! -
Stoppt den globalen Krieg!
Kundgebung - Samstag, 18. März 2006.
Mehr...
Im Schatten des Atomkonflikts: Soziale Kämpfe im Iran
Diskussionsveranstaltung - 7. März 2006.
Mehr...
Iran-Anreicherung in der Atomregion Naher-/Mittlerer Osten - Der Konflikt um
Irans Atomprogramm
Diskussionsveranstaltung - 7. Februar
2006.
Mehr...
Ausgegrenzt -
Ein
Bericht über eine Protestreise gegen
den Mauerbau in Palästina
Diskussionsveranstaltung mit
Suhail Jarrar -
6. Dezember 2005.
Mehr...
Europa macht dicht -
Die kriegerische Grenzpolitik der EU.
Film + Diskussion - 8. November 2005.
Mehr...
Im NATO-Protektorat: Afghanistan - Eine Politik des Krieges.
Massenabschiebungen in die Armut und in den Krieg - Diskussionsveranstaltung mit Matin Baraki / Marburg
- 25. Oktober 2005.
Mehr...
Eine Veranstaltung zusammen mit IPPNW - Internationale Ärzte für die
Verhütung des Atomkrieges/ Ärzte in sozialer Verantwortung.
Presseartikel
über die Paderborner Regionalgruppe
Der Griff nach dem Öl.
ARD-Dokumentarfilm,
anschließend Diskussion - 4. Oktober 2005.
Mehr...
Eine Mauer gegen
Menschen. Der "Sicherheitszaun" in Israel/Palästina
- Diskussionsveranstaltung mit Suhail Jarrar
und Ibrahim Lada´a - 14. Juni 2005.
Mehr...
Proteste gegen
die britische Militärparade am Samstag, 28. Mai 2005 in der Innenstadt Paderborn:
Der Protest am Rathausplatz war sehr gut wahrnehmbar... Transparente gegen die Militärparade
wurden hochgehalten und über Megafon Texte verlesen. Bei Ankunft der
marschierenden Soldaten und bis zum Ende der Parade auf dem Rathausplatz gab es
ein lautstarkes Konzert mit Trillerpfeifen und Rufe wie "Nie wieder Krieg" und
"Kurt Tucholsky hatte recht: Soldaten sind Mörder".
weiterlesen...
Sozialer Brennpunkt
Naher Osten.
Gewalt und Frieden im Zeitalter des globalisierten Terrors -
Podiumsdiskussion
mit Reuven Moskovitz (Israel) und Sabah Alnasseri (Irak / Frankfurt)
- 20. Mai 2005.
Mehr...
Kriege
gegen das Erdölproletariat -
Diskussionsveranstaltung - 5. April 2005.
Mehr...
Im Fadenkreuz: Der
Nahe Osten.
Nach dem Irak nun der
Iran? -
Diskussionsveranstaltung - 1. März 2005.
Mehr...